Mediatorin & systemische Familienberaterin

Ingeborg Weiß Mediation

Wirtschaftsmediatorin (University of Applied Sciences)

Familien-Mediation

Bei der Familienmediation handelt es sich um eine auf Konsens gerichtete, rein lösungsorientierte Methode, besonders in der Phase, in der die Beteiligten eines Paar- und Elternkonfliktes sich noch nicht über die Zukunft ihrer Beziehung sicher sind. So dass man die Mediation auch beziehungserhaltend und verbessernd einsetzen kann. Insbesondere sind hier die Belange der Kinder zu bedenken, nicht zuletzt auch um die Beziehungs -und Konfliktfähigkeit der betroffenen Kinder zu stärken. Es ist erwiesen, dass Kinder im Erwachsenenalter das Verhaltensmuster ihrer Eltern übernehmen.

Auch bei Erbschaftsauseinandersetzungen kann die Mediation erfolgreich eingesetzt werden, so dass über Generationen gewachsene familiäre Bindungen und Vermögenswerte nicht durch einseitige materielle und emotionale Interessenverfolgung gefährdet werden, sondern für die Zukunft stabilisiert werden.

 

Mediation im Familienkonflikt - rechtzeitig Unterstützung in Anspruch nehmen

Ein Konflikt innerhalb der Familie ist belastend für alle beteiligten Personen. Verstehen sich Eltern nicht mehr, leiden die Kinder am meisten. Eine friedliche Lösung kann viele Wunden, die ein Leben lang bleiben, verhindern.
Um einen Gerichtsstreit zu vermeiden oder während eines gerichtlichen Verfahrens - ohne Beisein von Anwälten und Richtern - einen Konsens zu erzielen, biete ich Ihnen an, die Mediation im Familienrecht auszuprobieren. Mediation ist keine Rechtsberatung. Sie gibt Ihnen die Chance, durch Gespräche außergerichtliche Lösungen zu finden.

Verfahrene Situationen lösen

Eine Mediation ermöglicht es Ihnen, neue Blickwinkel auf verfahrene Situationen zu erhalten. In meiner Rolle als Mediatorin gebe ich Ihnen eine Struktur vor, die es Ihnen ermöglicht, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Da in einer Mediation bei einem Familienkonflikt viele Gefühle involviert und den Gesprächen gegenseitige Verletzungen vorausgegangen sind, ist es wichtig, mit Fingerspitzengefühl und einem hohen Maß an Empathie an den Mediationsprozess heranzugehen. Oft gibt es viele beteiligte Parteien, die sich eine Meinung bilden - wie die eigenen Eltern, das Jugendamt, der Verfahrensbeistand der Kinder, eine psychologische Stelle, ein Familiengutachter, Anwälte, das Familiengericht - sodass die eigentlichen Hauptpersonen und ihre Standpunkte nicht mehr ausreichend Gehör finden.
Haben Sie das Gefühl, dass die Dinge aus dem Ruder laufen, sollten Sie eine Mediation versuchen, um weiteren Schaden zu vermeiden. Hinzu kommt die finanzielle Belastung. Gutachten mit dem Ziel, dem Richter eine unterstützende fachliche Meinung zu geben, um über das Sorgerecht, Umgangsrecht oder Aufenthaltsbestimmungsrecht zu entscheiden, kosten viel Geld. Hinzu kommen die Kosten für Anwälte, Gericht und Verfahrensbeistand. Vieles lässt sich vermeiden, wenn Sie rechtzeitig agieren und eine Mediation im Familienrecht wählen. Diese Mediation gibt Ihnen Chancen zusammen ins Gespräch zu gehen und Zielgerichtete Lösungen zu finden. Mediation ist keine Rechtsberatung.

Den Zeitpunkt richtig wählen

Es ist für eine Mediation bei einem Familienkonflikt nie zu spät. Bevor ein Urteil gefällt ist, lassen sich außergerichtliche Lösungen finden, die sich später auf Wunsch in einem gerichtlichen Vergleich schriftlich fixieren lassen. Je früher Sie eine Mediation im Familienrecht in Anspruch nehmen, umso einfacher ist es, den Prozess zu initiieren und umso unvoreingenommener bzw. unbelasteter können Sie an die Gespräche herangehen. Hierbei ist es wichtig, dass es sich um keine direkte Rechtsberatung handelt.
Im Laufe der Zeit steigt der Druck kontinuierlich an und Ängste - beispielsweise die Kinder zu verlieren - nehmen zu. Überlegen Sie, sich zu trennen, kann Ihnen eine Mediation im Familienkonflikt Klarheit verschaffen, welcher Weg für Sie als Paar und Eltern der Richtige ist. Nutzen Sie die Chance, die Ihnen Mediationsgespräche bieten, um die Standpunkte des anderen kennenzulernen und gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Viele Lösungen für Konflikte liegen auf der Hand, doch verletzte Gefühle verhindern, sich auf diese einzulassen. Als Mediatorin schaffe ich ein lösungsorientiertes Ambiente, das Ihnen hilft, sich für - teils unkonventionelle und kreative - Lösungsmöglichkeiten zu öffnen. Eine Mediation im Familienrecht ist stets freiwillig. Sie gehen keinerlei Risiko ein, da Sie die Gespräche jederzeit abbrechen können. Gemeinsam suchen wir nach einer Zielführenden Lösung. Mediation ist keine konkrete Rechtsberatung.

Erbstreitigkeiten friedlich regeln

Neben Trennungen sind Erbstreitigkeiten ein häufiger Grund, um eine Mediation im Familienkonflikt in Anspruch zu nehmen. Funktionierende Familien zerbrechen, weil sich einzelne Parteien finanziell benachteiligt fühlen.
Damit erwirtschaftetes Vermögen und Ersparnisse nicht gefährdet werden sowie sich die einzelnen Familienmitglieder nach Beilegung des Konflikts noch in die Augen schauen mögen, ist eine Mediation im Familienkonflikt ein guter Weg, eine friedliche Lösung herbeizuführen. Einzelne erbberechtigte Familienmitglieder leben manchmal weit verstreut - vereinzelt sogar im Ausland. Durch Online-Mediation lassen sich die Mediationsgespräche über Distanz führen.
Wie im Präsenz-Setting gibt es im Online-Setting feste Regeln, die den Gesprächen Struktur geben und das Finden einer einvernehmlichen Lösung ermöglichen, welche die Erbschaftsstreitigkeiten beilegt und es ermöglicht, dass ein Familienverbund weiterhin funktioniert.


Ob Mediation im Familienrecht oder einem anderen Familienkonflikt - haben Sie ein konkretes Anliegen, zögern Sie nicht, auf mich zuzukommen und ein persönliches Gespräch zu vereinbaren!  Mediation ist keine Rechtsberatung - Sie gibt Ihnen aber die Chance, durch Gespräche außergerichtliche Lösungen zu finden.